Weininvestment im Focus
Februar 1, 2008
In der Freitagsbeilage “Weekend” des Handelsblatt ist heute ein Bericht über das Weininvestment zu finden. Die Überschrift “Trinken, nicht sammeln” sowie der darauf folgende Satz “Wer Wein als Anlage begreift, hat nichts begriffen” bringt den Tenor des Artikels (leider) auf den Punkt. Wie so oft in Deutschland wird das Weininvestment mal wieder negativ dargestellt. Die Argumentation dabei ist äußerst oberflächig, subjektiv und einseitig. Zumindest sollte man- um als Autor einen Touch von Objektivität zu wahren- aufzeigen, dass es durchaus möglich ist, die Punkte “Genuss” und “Rendite” miteinander zu verknüpfen. Auch wenn es in Deutschland nicht gerne gesehen/ gelesen wird.
Februar 1, 2008 at 6:35 Uhr nachmittags
Habe den Artikel auch gelesen. Um Weininvestment geht es da eigentlich garnicht. Das ist nur der Vorwand um einen PR-Artikel für den Weinhandel und das Restaurant des Münchner Königshofs ins Blatt zu rücken. Bin mir sicher, dass man die von Stéphane Thuriot empfohlenen Weine dort alle kaufen kann. Ich finde, das nicht weiter schlimm oder verwerflich, man sollte nur dabei ehrlich argumentieren. So oder so geht es dem Verkäufer schliesslich in erster Linie ums Geschäft - ob der Wein nun getrunken oder gehortet wird.
Februar 13, 2008 at 8:07 Uhr vormittags
Kleiner Hinweis an den Kollegen Scheuermann: Recherchieren hilft manchmal - nicht alle 5 Weine hat der Sommelier Stéphane Thuriot auf seiner Karte. Das können Sie zwar jetzt als einen besonders perfiden Reklametrick werten, aber wenn in einem Artikel der Gault-Millau-Sommelier-des-Jahres keine Namen nennen darf, wieso ist die Erwähnung von Auktionshäusern und versteigerten Weinen ehrenvoll. Wird da kein Geld verdient?