Der Weinmarkt= das unbeugsame gallische Dorf ?

August 19, 2007

In der Finanzwelt gibt es derzeit nur ein Thema: die Subprime- Krise und deren Auswirkung auf die internationalen Märkte. Dabei wurde den Anlegern sehr anschaulich vor Augen geführt, wie verzahnt die Finanzmärkte mittlerweile sind. Eine Hypothekenkrise in den U.S.A. führt zu weltweiten Kursturbulenzen. Selbst wenn man sein Portfolio auf Basis der Asset-Allocation-Theorie aufgebaut hat, wurde es in Mitleidenschaft gezogen. Der Markt für hochwertigen Wein zeigt sich derzeit jedoch  unbeeindruckt von dieser Situation. Zumindest im Augenblick. Erst im September werden die meisten wichtigen Akteure wieder aktiv am Geschehen teilnehmen. Und die Big Player- große Fonds mit einem Volumen weit über 50 Millionen Dollar, räumen ihren Anlegern quartalsweise ein Kündigungsrecht ein. Die Auszahlung erfolgt dann einige Monate später und in dieser Zeit werden dann diverse Bestände verkauft, um den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Keiner kann beurteilen, ob und in welcher Höhe die Fonds Abflüsse zu verzeichnen haben. Aber selbst wenn Kunden ihr Geld abziehen sollten, steht frisches Geld von neuaufgelegten Fonds zur Verfügung sowie das Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Diese Faktoren sollten das unter Umständen auf den Markt kommende Angebot  absorbieren, so dass meiner Meinung nach kein lang andauernder Preisrückgang zu befürchten ist. Kurzfristig könnte der Markt aber durchaus unter Druck geraten, was aber eine gesunde Korrektur darstellen würde.

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