Der internationale Markt für hochwertige Weine ist extrem vom Prinzip Angebot und Nachfrage geprägt. Das Angebot ist im (Bordeaux) Premium-Bereich nicht weiter ausbaubar und somit klar begrenzt. Die Nachfrageseite befindet sich in den letzten Jahren dagegen zunehmend im Umbruch und ein Ende ist nicht abzusehen. Neben den etablierten Weinfonds gibt es zunehmend Neugründungen in diesem speziellen Bereich. Zudem bleibt die Nachfrage aus Russland und China auf konstant hohen Niveau. Diese erwerben die Weine größtenteils zum effektiven Konusm und nicht als Investmentobjekt, was einer potentiellen Spekulationsblase entgegenwirkt. Eine immer wichtigere Rolle im internationen Weinmarkt spielt Hongkong. Im August wird dort die erste International Wine Expo stattfinden und professionelle Lagerungsmöglichkeiten/ Lagerhäuser werden entwickelt bzw. realisiert. Im Februar wurden die Zölle und Steuern auf Wein erlassen, was dazu führte, dass sich internationale Weinhändler einer extrem großen Nachfrage erfreuen durften. Fakt ist, dass die Nachfrageseite in den letzten Jahren auf ein bedeutend größeres, internationales Fundament gestellt wurde und dieser Prozess noch nicht beendet ist. Diese Entwicklung spricht klar gegen fallende Preise im Bereich des „Fine Wine“.

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Renditeturbo Wein

Januar 9, 2008

Herr Scheuermann hat mich auf einen sehr interessanten Artikel in der Washington Post aufmerksam gemacht. Hier kann man einmal mehr lesen, wie rentabel sich die „Anlageklasse Wein“ entwickeln kann  und wie sich der Markt durch das Internet zunehmend internationalisiert und organisiert. Wobei das Beispiel eines Anwalts aus Kalifornien, der im November 10 Flaschen eines seltenen Burgunder für knapp über 3500$ gekauft und zwei Wochen später für 10000$ verkauft hat, schon Assoziationen zur New-Economy Blase hervorrufen können und daher im Bericht auch auf die Risiken des Weininvestments hingewiesen wird.